Musée de la Chartreuse
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 Das Kartäuserkloster


Seit 1958 im alten Kloster der Kartäuser gelegen, besteht das Museum aus mehreren Gebäuden: dem Hôtel d’Abencourt (1559) und dem von der Familie Montmorency erbauten Flügel (1608), welche beide von einem hohen, eckigen Turm überragt werden. Die Fassaden im flämischen Renaissancestil verbinden Mauerziegel und Stein.

Aussicht aufs Klosters und der Kapelle

1620 verkauft Jean de Montmorency sein Gasthaus an Mönche, die Prämonstratenser von Furnes, die es 1662 an die Kartäuser weiterverkaufen. Bevor sie hier ihr Kloster gründen, errichten sie, nach den Regeln des heiligen Bruno, einen kleinen Kreuzgang, ein Refektorium, einen Hauptsaal, einen großen Kreuzgang und eine Kapelle im klassischen Stil. Die Arbeiten sind im Jahr 1722 beendet. Die neuen Konstruktionen sind teilweise an die alten Gästezimmer von 1690 gebunden, wobei die Verankerungen eine Lilienform haben und daran erinnern, dass die Stadt während der Erbauung des Hauses französisch war.

Die Kartäuser verlassen das Gebäude 1791, nach der Abschaffung der regelmäßigen Kongregationen. Der Ort wird zu einer Munitionsfabrik, und bis 1940 auch weiterhin militärisch als ein Lager für Munition und Kriegsausrüstung genutzt. Die Gebäude, 1930 als Historisches Monument registriert, werden durch die Bombardierung vom 11. August 1944 beschädigt.

1951 kauft die Stadt Douai die Gebäude und bringt dort die Sammlung des im August 1944 zerstörten Museums unter. Das Musée de la Chartreuse öffnet zum Teil am 3. Mai 1958. Danach wird der Speisesaal der Kartäuser restauriert (1996, 2008), ebenso der Hauptsaal (als Raum fur Wechselausstellungen) und die Kapelle (2001).

Die klösterlichen Gärten wurden 2015 im Rahmen einer Zusammenarbeit des Landwirtschaftlichen Gymnasiums von Wagnonville mit dem Grünflächenamt der Stadt Douai und dem Museum der Chartreuse angelegt. Die Karthäusermönche hatten ihre ursprünglichen Gärten, die heute nicht mehr existieren, an verschiedenen Stellen des Klosters (1662-1791). Das heutige Gelände ist ihnen nachempfunden.

 Die Photothèque Augustin Boutique-Grard


Douai, Gayant, ca. 1900. Augustin Boutique Sammlung

Augustin Boutique (1862-1944), Amateurfotograf, widmete sein Leben der Fotografie und verwendete sein Talent um das kulturelle Erbe Douais und des Nordens zwischen 1894 und 1914 zu dokumentieren und aufrechtzuerhalten. Er durchfuhr Frankreich und fotografierte Sehenswürdigkeiten und große Städte und zeigte fantastische Ansichten von seinen Reisen durch Europa. Die Photothèque bewahrt 25000 seiner vor Ort zugänglichen Negative auf.

Diese bedeutende Sammlung ist in der ersten Etage des Gebäudes in der Rue Saint Albin 191 präsentiert.

Die Photothèque bietet für Wanderausstellungen in schulische Einrichtungen, Bibliotheken, Kulturzentren, Rathäuser und Museen eine Zusammenstellung von Fotografien zu folgenden Themen an: Feiern und Riesen des Nordens, Arbeit im Norden, Festungsstädte des Nordens, Der Norden und das Meer, Wasserlandschaften im Norden, Schlösser im Norden, Frauen im Norden, Familien im Norden, Sehenswürdigkeiten des Nordens, Kulturerbe des Nordens, Der ländliche Norden, Kinder des Nordens, Städte und Dörfer des Nordens, Chroniken des Nordens, Männer im Norden…

Öffnungszeiten


Von Montag bis Freitag


Nachmittags: 14.00 bis 17.00


Samstags nach Verabredung




Dienstags und an Feiertagen geschlossen


Im August geschlossen


Eintritt des Lesesaals gratis


Kontakt: Isabelle Turpin


Telefon: 00 33.3.27.71.38.91


Fax: 00 33. 3.27.71.38.93




Douai, cité des géants
Éléctricité Réseau Distribution France